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Geheime Pläne zum Bau eines Aussichtsturms in Eckernförde

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Freie Montage des EckturmsIn Eckernförde soll ein geheimer Investor einen 360 Meter hohen Aussichtsturm planen. Das geschätzte Investitionsvolumen soll 280 Mio. € betragen. Die ersten Anwohner laufen Sturm.Wie wir aus gut informierten Kreisen erfahren haben, wird dies die einzige europäische Aussichtsplattform sein von der man bis nach Polen schauen kann. Da wir uns von Kiel-Port natürlich nicht mit Gerüchten beschäftigen fragten wir den Historiker Prof. Dr. Eckelton.

 

 

Frager:

Sehr geehrter Herr Professor Doktor Eckelton. Vielen Dank das sie die Zeit für ein Interview haben.Was können sie uns über den geplanten Bau des Aussichtsturm sagen ?

Prof. Dr. Eckelton:

Nun erst einmal bedanke ich mich für die Einladung. Bitte sparen Sie sich die Höflichkeit und nennen sie mich kurz ProDEckelton. Zum Thema Turm kann ich vielleicht die ein oder andere Klarheit in die Angelegenheit bringen. Ich habe zum erstenmal im Jahre 2006 von dem Plan des Herrn Bil Gäts erfahren.

Frager:

Das erklärt natürlich einiges. Können Sie unseren Lesern kurz in drei Sätzen erläutern was die gründe des Herrn Gäts sind und wie Herr Gäts sich die Finanzierung des Turms vorstellt ?

ProDEckelton:

Wie ich weiß hat Herr Gäts in den 80ern und 90ern des 20. Jahrhunderts sein Geld mit dem Anbringen und Reinigen von Fenstern gemacht. Er fand damals eine völlig neue Methode um Fenster an den Mann zu bringen. Hinzu kommt seine Nationale Gesinnung. Wie viele Studenten aus den 68ern des 20. Jahrhunderts hat sich Gäts einer Links nationalen Bewegung angeschlossen. Die Reichs Angel Freunde, kurz RAF waren zu der Zeit eine einflussreiche Bewegung an den Strömen und Seen. Gäts selbst beteiligt sich nicht mehr an den tierischen Gemetzel aus jener Zeit. Sein Vermögen wird heute auf über acht Fantastillionen geschätzt.

Frager:

Jetzt sind sie leider nicht auf die Gründe eingegangen, ProDEckelton.

ProDEckelton:

Viele Psychologen mit denen ich sprach glauben der Bau des Turms begründet sich in seiner Angst vor einem Übergriff der Polen auf Amerika. Auch die Technische Analyse des geplanten Turms lässt einen Schluss auf die Polentheorie zu. Nach Fertigstellung des Turms wird es Herrn Gäts möglich sein von der oberen Plattform in den Kriegshafen nach Gdansk zu blicken. Er könnte selbst bei einem totalen Ausfall des Internets seine Freunde in den USA per Brieftaube warnen, noch bevor die Wikinger Polen in Amerika landen.Wahrscheinlich wird Gäts auch seinen Wohnsitz nach Eckernförde verlegen.

Frager:

Das leuchtet ein. Wie verhält sich den die Gemeindeversammlung in Bezug auf die Pläne des Herrn Gäts ?

ProDEckelton:

Ich habe in langen Sitzungen als Berater des Bürgermeisters fungiert. Wir sind zu dem Entschluss gekommen das der Turm eine deutliche alternative zu den doch eher dürftigen Landschaftlichen und Kulturellen Angeboten einer Kurstadt ist. Auch Finanziell können wir nach der Fertigstellung des Turms einiges für unsere Gemeindekasse erwarten. Die Reinigung der Strände wird künftig entfallen, da nicht mehr vorhanden. Auch die Städtebauliche Infrastruktur wird aufgewertet werden. Im Süden von Schleswig planen wir einen 25.000 Hektar großen Familienparkplatz. Herr Gäts gab uns eine mündliche Zusage über den Bau einer Magnetfähre vom Nord-Parkplatz zum Betriebsgelände. Sie könnten also in 10 Minuten vom Bahnhof Nord-Parkplatz zum Flughafen nach München, quasi.

Frager:

Ist es in Ihren Augen richtig für die persönlichen Interessen eines Einzelnen, eine der schönsten europäischen Kulturlandschaften Europas zu betonieren ? Stimmt es das es Planungen gibt die Schlei zu verfüllen ?

ProDEckelton:

Ich habe die Pläne in zusammen Arbeit mit dem Kreisjugendausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Missunde in Monatelangen Sitzungen erörtert. Dr. H. Diedse vom Institut für Ostseeforschung Kiel ist mit seinen Studenten zu furchtbaren Messungen im Grundlauf der Schlei gestoßen. Eine Verfüllung ist längst überfällig. In dieser Hinsicht möchte ich auch gerne auf die These von Prof. Area Horst verweisen. Dieser hat in einer Studie festgelegt das eine Vermischung des Schlei eigenen Brackwasser mit der Ostsee wirtschaftlich Kontraproduktiv ist. Außerdem Herr Frager glauben Sie das wir in Eckerförde mit den paar Touristen eine Zukunft für unsere Stadt haben ? Das Turm Projekt wird bis zu 20 Arbeitsplätze in Vollzeit schaffen.

Frager:

Gibt es schon einen Bauplatz und welche folgen hat der Bau des Turms auf die Stadt Eckernförde und die umliegenden Gemeinden ?

ProDEckelton:

Wir haben uns mit dem verantwortlichen Architekten Dipl.Ing. Helmet Herzok auf einen schlanken Entwurf geeinigt. Die Grundfläche des Turms von 800x800 Meter werden wir auf vier Pylone aufteilen. Die Pylonediagonale beträgt 2,4 Km². Pylone I wird am heutigen Standort WTD71 gegründet. Pylone II in Höhe Luisenberg, Pylone III ecke B76 Schwansenweg und Pylon IV wird auf einer noch zu errichtenden Insel im Winderbyernoor gebaut. Mehr kann und darf ich an dieser Stelle zu diesem Projekt nicht sagen.

Frager:

Ich bedanke mich im Auftrage unserer Leser für diese interessanten Details.

 

Eure Meinung zu diesem Thema ?

 



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